Hochzeit auf der MS Bleichen und im Völkerkundemuseum in Hamburg von Hochzeitsfotograf ewigewig

Anjee und Marco: Trauung im Völkerkunde Museum und Feier auf der MS Bleichen in Hamburg

Erst im September wagten wir den großen Schritt und zogen von Stuttgart in die Lieblingsstadt Hamburg. Etwa einen Monat später durfte ich dort bereits die dritte Hochzeit fotografieren. Gefeiert wurde auf einem Schiff – der MS Bleichen – nach der Trauung im Völkerkundemuseum. Für mich als Neuling also von allem etwas. Großartig!

Zur Trauung trafen wir uns am Mittag im Völkerkundemuseum in Hamburg. Denn Anjee und Marco entschieden sich für ihre standesamtliche Trauung für einen ganz besonderen Ort. Sie heirateten im Maori Haus. Auch für mich war das eine ganz besondere Hochzeit und ich freute mich über die einzigartige Location in der neuen Stadt. Bevor wir das Maori Haus betreten durften, mussten wir alle die Schuhe ausziehen. Ganz am Schluss trat das Brautpaar ein. Und was soll ich sagen? Die beiden sahen einfach großartig aus. So elegant und das auf ganz untypische Art und Weise, aber einfach so individuell und passend. Das mochte ich.

Nach der Trauung und dem kurzen Sektempfang im Völkerkundemuseum fuhren wir zur MS Bleichen. Während die Gäste eine kleine Museumstour im Hafenmuseum machen durften, nahmen wir drei uns eine kleine Auszeit. Ganz in Ruhe fotografierten wir, spazierten umher und ich fing die Liebe ein. Rechtzeitig zum leckeren Essen und den Reden der Familie kamen wir zurück.

Und auch an der Location war alles so wie Anjee und Marco sind. Ein „Who is who“ der Hochzeitsgesellschaft wurde aufgehängt, jeder durfte sich verewigen. Die Disteln aus Anjees Brautstrauß (ich bin ein bekennender Distelfan!) fanden sich in der ganzen Location wieder, es hingen alte Bilder der beiden an den Wänden und die Tische waren unheimlich schön dekoriert. Am liebsten erinnere ich mich bei all den Details an die Gastgeschenke zurück, die die beiden auf den Plätzen der Gäste verteilt hatten. Anjee und Marco schenkten ihren Liebsten einen japanischen Glücksbringer. Es ist eine kleine Figur, deren eines Auge man ausmalt, wenn man sich etwas wünscht. Geht der Wunsch in Erfüllung, malt man das zweite Auge aus. Das tat Marco als er das Geschenk vorstellte.

Es wurde gegessen, dann gefeiert und getanzt. Anjee und Marco tanzten zu ihren liebsten Liedern, die eine Swing-Band zum Besten gab. Die Gäste feierten mit ihnen ihre Liebe. Dieser Tag war so individuell, so einzigartig und ehrlich. Deshalb bin ich umso mehr glücklich und dankbar dafür, dass ich ihn für die Ewigkeit dokumentieren durfte.

Habt viel Freude beim Ansehen der Liebesgeschichte von Anjee und Marco!